Die Überraschungspakete - alle unsere Hunde und wir



 Unsere Hunde ...


Dingo (* 04.1991 – † 04.2006)
Er hat mich gelehrt, dass Überraschungen das Leben reizvoll machen. Mit Liebe, Toleranz und Humor meistert man fast alles.




Lady (* 07.1997 – † 11.2008)
Sie hat mir gezeigt, dass jede Veränderungen auch Positives mit sich bringt. Man muss nur den Sinn darin sehen wollen und sich damit arrangieren.




Damon (* 02.2006 – † 10.2017)
Er lehrt mich in der Gegenwart zu leben und zu lachen. Man soll sich bewusst sein, dass der richtige Moment um zu leben immer jetzt ist.




Laika (* 09.2008 – † 05.2014)
Laika hat mir mehr Gelassenheit und Ruhe vermittelt, als jeder Mental-Trainer es gekonnt hätte. Sie hat mir gezeigt, man kann auch langsam und entspannt an sein Ziel kommen.





Cara (* 01.2014)
Cara zeigt uns, dass wir neugierig bleiben sollen und dadurch fast alles irgendwie zu einem Wunder werden kann. Man muss nur richtig schauen, dann erkennt man auch in den alltäglichsten Dingen die Schönheit.


... und wir  

Mein Mann und ich haben, noch während meines Studiums an der TU Darmstadt, im Jahr 1991 unseren ersten Hund Dingo "adoptiert". Seit dann leben wir mit Hund(en).

Besonders nachdem in den letzten Jahren der Hund immer mehr ein Trendthema wurde, wollte ich deutlich machen, dass Welpenkauf und Hundehaltung sehr unterschiedliche Dinge sind. Ein Welpe ist ein süßes Fellknäul für etwa 4 - 8 Monate. Ein Hund ist ein Partner mit dem man für sehr lange Zeit verbunden ist.
Ein Leben mit Hund kann Spaß machen, aber beide Partner müssen daran arbeiten. Kein Hund kommt perfekt erzogen zur Welt und kein Mensch ist fehlerfrei.  Mit etwas gutem Willen und Humor klappt aber auch die "Mensch-Hund-Partnerschaft".

Ich finde es heute schwieriger einen Hund zu halten als vor 20 Jahren. Heute gibt es an jeder Strassenecke selbsternannte Hundetrainer und Hundekenner. Ich bin in den letzten Jahren so oft angesprochen worden, in welche Hundeschule ich gehe, wie ich meine Hunde geistig auslaste, ob ich nicht Agility oder ZOS machen wollte. Viele Dinge musste ich im Internet erst nachschlagen. Für meinen Mann und mich sind Hunde ein Teil unserer Familie. Sie haben Bedürfnisse wie wir auch. Aber unsere Hunde brauchen kein Freizeitprogramm und keinen Animateur, der Sie belustigt.
Erziehung ist notwendig - aber auf unsere Wünsche abgestimmt. Nur weil es Mode ist, mit den Hunden zu einem Hundetrainer zu gehen und bestimmte Sportarten zu machen, müssen wir das nicht tun. Uns reicht es, die Hunde problemlos mit in den Urlaub nehmen zu können, in einem Restaurant mit Ihnen nicht unangenehm aufzufallen und auch bei meiner Arbeit (ich nehme die Hunde oft mit) keine Probleme mit Ihnen zu haben.


Die Entscheidung endlich mein Buch zu schreiben fiel im Frühjahr 2009. Ich saß abends auf dem Sofa. Vor meinen Füssen lagen zwei schnarchende Hunde. Einer von beiden war damals ein großer Zauberer und machte das Luft riecht. Ab und zu kontrollierten treue Hundeaugen, ob ich noch da war.

Schon seit Jahren war es mein Wunsch, alles in einem Buch zu veröffentlichen - für mich, meinen Mann und als Erinnerung an unsere Hunde. An manchen Abenden nahm ich mir dann mein Hundetagebuch und fing an darin zu blättern. Sehr oft musste ich lächeln, manchmal laut lachen und manchmal stiegen mir auch die Tränen in die Augen. Die Hunde schauten sehr irritiert wenn ich ihnen dann Sachen sagte wie „Damals warst du aber auch schwierig“ oder „Das möchte ich nie wieder erleben“.
Damals viel die Entscheidung endlich das Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Es sollte noch einige Zeit vergehen, bis alles "druckreif" war. Aber ich finde, es hat sich gelohnt.
Wir leben jetzt schon seit über zwanzig Jahren mit Hund(en)  und ich möchte keinen Tag davon missen. Was für den einen sein Urlaub ist, dass sind für mich meine Hunde - Entspannung pur.


Das erklärt auch mein Lieblingszitat sehr gut:
„Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden!“ (Milan Kundera)